Myriostoma coliforme
Siebstern
Sieht aus wie ein x-beliebiger Erdstern – lediglich die Exoperidie (Sporenkugel) hat nicht nur eine sondern mehrere Öffnungen. Mit diesem Vergleich ist der Siebstern bereits als unverwechselbare Art gekennzeichnet. Es können wenige (5) oder viele (bis zu 30) solcher Sporenauslassöffnungen sein, die 1 – 3 mm Durchmsser haben. Der Siebstern gehört also zu den Pilzen, die durch Vergleich mit einer geeigneten Abbildung sicher erkannt werden können. Leider wird man in der Natur kaum einmal Gelegenheit haben, dieser extrem seltenen Art zu begegnen.
Man achte auf die winzigen Säulchen, die unter der Endoperidie zu sehen sind. Sie tragen die Sporenkugel, die 4 – 7 cm breit sein kann. Mit ausgebreiteten Lappen erreicht der Siebstern 6 – 10 cm; wir haben es also mit einem relativ großen Pilz zu tun, der zum Beispiel bei Laubgehölzen wie Robinien, Flieder, Schlehen oder Weißdorn gefunden worden ist.
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Weiterführende Literatur:
- Michael Hennig Kreisel: Handbuch für Piluzfreunde Band II, Nr. 157
- German J. Krieglsteiner (Hrsg): Die Großpilze Baden-Württembergs Band 2, Seite 121
- https://de.wikipedia.org/wiki/Sieberdstern