Rickenella fibula

Orangeroter Heftelnabeling

(Bull.) Raithelh. 1973
Familie: Rickenellaceae
© Dieter Gewalt
fibula = Schnalle, Spange, Heftel (weil die Hyphen des Pilzes Schnallen tragen)
Auch wenn auf diesem Foto der Orangerote Heftelnabeling unter seinen blaustieligen Verwandten eine Minderheit darstellt, ist er die bei weitem häufigere der beiden Arten

Heftelnabelinge gehören zu den Pilzen, an denen sich das Auge erfreuen kann. Man muss sie nur finden und aus der Nähe betrachten. Ihr Appeal besteht nicht zuletzt in den in formvollendeten Bögen am Stiel herablaufenden Lamellen. Zu finden sind die Pilzchen, die Hutdurchmesser von 0,5 bis 1 cm und eine Stiellänge von bis zu 6 cm erreichen, in unterschiedlichen Moosgesellschaften, in und außerhalb von Wäldern, auf bemoostem Holz wie auf moosigen Rasenflächen.

Mit Moos vergesellschaftete Orangerote Heftelnabelinge (Foto links: Frank Kaster

Von den Nabelingen (Gattung Omphalina) unterscheiden sich die Heftelnabelinge vor allem mikroskopisch. Im gesamten Fruchtkörper sind Zystiden vorhanden.

Weiterführende Literatur:

Alle Fotos, wenn nicht anders angegeben, von Dieter Gewalt.
Zuletzt aktualisiert am 14. August 2020