Boletus calopus

Schönfußröhrling

Pers. 1801
Familie: Boletaceae
© Dieter Gewalt
Neuer Name: Caloboletus calopus
calopus = Schönfuß

Der Schönfußröhrling hat in der Tat einen schönen Fuß. Die Netzzeichnung ist der Stielfarbe angepasst, im oberen Teil gelb, im unteren rot. Die matte trockene Hutoberfläche ist lehmgrau bis graubräunlich, die Röhren gelb und auf Druck blauend. Das hellgelbliche Fleisch blaut im Anschnitt ebenfalls und schmeckt bitter. Schon deshalb kommt er als Speisepilz nicht in Frage. Roh gegessen wäre er sogar giftig und höchst unverträglich.

2 Fotos: Bernhard Richard (im Spessart gefunden; mit besonders attraktiver Netzzeichnung)

Im Flachland ist der Schönfußröhrling extrem selten, in Mittelgebirgslagen schon eher anzutreffen, im subalpnen bis alpinen Bereich ein ansässiger Bewohner. Im Bayerischen Wald soll er sogar schon den Gallenröhrling verdrängt haben. Seine bevorzugten Baumpertner sind Fichten und Buchen.

Weiterführende Literatur:

Alle Fotos, wenn nicht anders angegeben, von Dieter Gewalt.
Zuletzt aktualisiert am 1. Januar 2022