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Terana caerulea (St.Mans:Fr.) Kuntze

Blauer Farbrindenpilz

Syn.: Pulcherricium caeruleum (Lam.) Parmasto - RL=3 V=1 (RM=0) - 27.03.2005, 14.12.2005, 02.01.2006 und öfter, zuletzt am 25.10.2008; MTB 5916.3.4 Flörsheim, Kalkbruch an der Wiesenmühle; bezieht die Unterseite eines armdicken, liegenden Laubholzastes (wahrscheinlich Hasel oder Ahorn) - Exs. u. Foto: Th. Lehr


 

Der Blaue Farbrindenpilz gehört ohne Zweifel zu den auffälligsten und schönsten heimischen Pilzarten. Durch seine, zumindest feucht auffällig blaue Färbung ist er jedenfalls unverwechselbar und stellt damit eine große Ausnahme unter den meist schwer zu bestimmenden Rindenpilzen dar.

Die Art ist in Deutschland insgesamt selten bis sehr selten, kommt aber in den wärmeren Flussniederungen ortshäufig vor. Am Flörsheimer Kalkbruch konnte sie aber trotz intensiver Suche bisher nur an einem Ast gefunden werden. Weitere Informationen zum Pilz des Jahres 2009 findet man unter http://dgfm-ev.de/index.php?id=384 (Dez. 2008, Thomas Lehr)