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Xylobolus frustulatus (Pers.:Fr.) Boid

Mosaik-Schichtpilz

V=5 (RM=1) - 15.03.2006 MTB 5917.1.4 Schwanheimer Unterwald, Pappelpfädchen - Foto: N. Kühnberger


 

 

Während ich am 15.03.2006 in der Nähe des Pappelpfädchens im Schwanheimer Unterwald an einem Buchenstamm Pilze fotografierte, fand meine Frau Elisabeth an der Schnittstelle eines liegenden alten Eichenstammes den Mosaik-Schichtpilz Xylobolus frustulatus. Zu Hause stellte ich im Buch von Hermann Jahn: Pilze die an Holz wachsen fest, dass man den Pilz im Wald zerstreut bis selten an meist schon Jahrzehnte lang liegenden Eichenstämmen, bei denen das Kernholz bloßliegt, auf den Schnittflächen oder an den Seiten finden kann. Auch im Großen Kosmos-Pilzführer von Laux fand ich, dass der Pilz selten sei. Dies veranlasste mich, bei einigen Pilzkennern wegen der Seltenheit nachzufragen. Sowohl Helmut Sandau als auch Werner Pohl und Thomas Lehr schrieben mir, dass sie selbst den Pilz bisher nur einmal gesehen haben. Also tatsächlich ein seltener Fund. Übrigens war der Eichenstamm nicht nur an der Schnittfläche, sondern auch an den Seiten an vielen Stellen mit dem Mosaik-Schichtpilz besetzt; dort allerdings nur mit älteren Exemplaren. Die älteren Exemplare fand ich auch noch an den Seiten eines daneben liegenden alten Eichenstammes. (Norbert Kühnberger)