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Fundliste 20.09.2009 MTB 5918.2.3

FundGroup-Wanderung im UG Kaiser-Friedrich-Born bei Offenbach

Unsere Wanderroute führte an beiden Seiten des Hainbachs entlang, der hier auch für die Entstehung von Feucht- und Erlenbruch-artigen Biotopen verantwortlich ist. Er entspringt bei Gravenbruch und hat bis zu seiner Mündung in den Main eine Länge von etwa sieben Kilometern. In Offenbach ist er ab Rhönstraße kanalisiert, wird also unterirdisch durch das Stadtgebiet geleitet. Das begangene Areal erwies sich zu einer Zeit, da anderswo nur wenig Pilze wuchsen, als ergiebig und artenreich, wie die 173 Arten umfassende Fundliste belegt. Auch ca. 100 bis 200 m vom Bachlauf entfernt wurden zahlreiche Pilzfunde notiert, darunter einige vorbildlich saubere Riesenschirmlinge (Macrolepiota procera, bestens geeignet, um die Hüte als Pilzschnitzel in der Pfanne zu braten) und eine prächtige Krause Glucke. In den meisten Körben landeten auch Steinpilze (Boletus edulis, vor allem junge, die von Gourmets als "Sektkorken" bezeichnet werden), es gab reichlich Birkenpilze (Leccinum scabrum, in Bachnähe auch die weiße Varietät var. niveum!) und eine Menge Sandröhrlinge (Suillus variegatus). Letztere gelten als nicht besonders schmackhaft, doch manche der Exkursionsteilnehmer wissen nun, dass sich ihr Speisewert durch vorheriges Trocknen beträchtlich steigern lässt. Hervorzuheben wären noch die kleinen Gallertkäppchen (Leotia lubrica), denen man nicht alle Tage begegnet. Zur Vorsicht beim Pilzesammeln mahnten Grüne Knollenblätterpilze, die gerade im Rhein-Main-Gebiet zu den häufigen Arten zählen. (Dieter Gewalt)

Der Kahle Krempling Paxillus involutus ist ein sehr häufiger Pilz, der auch bei unserer Wanderung am Kaiser-Friedrich-Born desöfteren gefunden wurde. Er kommt in den unterschiedlichsten Biotopen vor, gern auch an morschem Holz wie hier auf dem Foto. Treffender sollte man ihn "Verkahlender Krempling" nennen, denn seine jung feinfilzigen Hüte "verkahlen" später oder bei Feuchtigkeit, werden also glatt bis glitschig. In seltenen Fällen und offenbar nur bei häufigerem Genuss hat er tückische Vergiftungen ausgelöst, die auch zu Todesfällen geführt haben. Es handelt sich dabei um eine imunallergische Reaktion, bei der Antikörper gegen rote Blutkörperchen gebildet werden, die dann verklumpen und Blutbahnen oder durchblutete Organe verstopfen können. (Text und Foto: D. Gewalt)

 

     F u n d l i s t e :  (von D. Gewalt protokolliert; es können noch Nachträge und Kommentierungen hinzukomen)

  1. Agaricus esettii - Schiefknolliger Anis-Champignon
  2. Alnicola melinoides - Honiggelber Erlenschnitzling
  3. Amanita citrina - Gelber Knollenblätterpilz
  4. Amanita excelsa - Grauer Wulstling
  5. Amanita fulva - Rotbrauner Scheidenstreifling (siehe auch Fotoalbum)
  6. Amanita muscaria - Fliegenpilz
  7. Amanita pantherina - Pantherpilz (giftig!)
  8. Amanita phalloides - Grüner Knollenblätterpilz (tödlich giftig! vor allem bei Eichen vorkommend)
  9. Amanita rubscens - Perlpilz (da wir außer essbaren und wohlschmeckenden Perlpilzen auch den nicht schmackhaften Grauen Wulstling und den giftigen Pantherpilz gefunden haben, konnten die Unterschiede zwischen diesen drei Arten, die von Anfängern oft verwechselt werden, anschaulich aufgezeigt werden. Wer sich nicht 100%-ig sicher ist, sollte auf das Sammeln von Perlpilzen verzichten)
  10. Amanita vaginata - Grauer Scheidenstreifling
  11. Armillaria mellea - Honiggelber Hallimasch (an Laubholz; von seiner Verwendung in der Küche ist eher abzuraten)
  12. Armillaria ostoyae - Dunkler Hallimasch (auch Gemeiner Hallimasch, an Nadelholz; guter Speisepilz; vorheriges Abbrühen macht ihn für empfindliche Mägen verträglicher)
  13. Ascodichaena rugosa - Schwarzer Rindenschorf (auf der Rinde lebender Buchen)
  14. Auricularia auricula-judae - Judasohr (an seinem Hauptwirt Holunder gefunden, wächst aber auch an einer Vielzahl anderer Substrate; um ihn als "China-Morchel" in der Küche zu verwenden, wird vorheriges Trocknen und vor der Zubereitung Aufweichen in warmem Wasser empfohlen)
  15. Auriscalpium vulgare - Ohrlöffelstacheling (an Kiefernzapfen)
  16. Biscogniauxia nummularia - Rotbuchen-Rindenkugelpilz
  17. Bispora antennata - Tintenstrichpilz
  18. Bolbitius vitellinus - Goldmistpilz (am grasigen Straßenrand gefunden)
  19. Boletus edulis - Gemeiner Steinpilz (bei Buchen, Eichen, Fichten gefunden; mehr)
  20. Boletus erythropus - Flockenstieliger Hexenröhrling
  21. Calocera cornea - Pfriemförmiger Hörnling (an berindetem Buchenholz)
  22. Cantharellus cibarius - Pfifferling
  23. Cantharellus friesii - Samtiger Pfifferling
  24. Cantharellus tubaeformis - Trompetenpfifferling
  25. Ceratiomyxa fruticulosa - Geweihförmiger Schleimpilz
  26. Ceratiomyxa fruticulosa var. porioides - Gelbweißes Netzpolster
  27. Clavulina coralloides - Kammkoralle
  28. Clitocybe gibba - Ockerbrauner Trichterling (Bittermandelgeruch!)
  29. Clitocybe nebularis - Nebelkappe (erste, kleine Fruchtkörper, Vorboten der beginnenden Herbstsaison)
  30. Clitocybe phaeophthalma - Ranziger Trichterling
  31. Clitocybe phyllophila - Waldfreund-Trichterling
  32. Clitopilus prunulus - Mehlräsling (starker Mehlgeruch)
  33. Colpoma quercinum - Eichen-Schildbecherling
  34. Conocybe lactea - Milchweißes Samthäubchen (am grasigen Straßenrand gefunden)
  35. Coprinus truncorum - Weiden-Tintling (keineswegs nur an Weiden wachsend, büschelig an Erle gefunden; makroskopisch kaum vom häufigeren Glimmertintling zu unterscheiden)
  36. Cortinarius alboviolaceus - Weißvioletter Dickfuß (Untergattung Telamonia)
  37. Cortinarius armillatus - Geschmückter Gürtelfuß (Untergattung Telamonia, bei Birke; siehe auch Fotoalbum Tour 1: 20 Pilze von A bis X)
  38. Cortinarius vibratilis - Gallen-Schleimfuß (Untergattung Myxacium, extrem bitterer Geschmack; ausführliche Informationen von Reinhold Kärcher über diesen Pilz >>>)
  39. Crepidotus mollis - Gallertfleischiges Stummelfüßchen
  40. Crepidotus variabilis - Gemeines Stummelfüßchen (an Laubholz-Ästchen, zur sicheren Abgrenzung von C. cesatii mikroskopisch überprüft; mehr >>>)
  41. Cyathus striatus - Gestreifter Teuerling (siehe "Vogelnestpilze")
  42. Daedalea quercina - Eichenwirrling (mehr >>>)
  43. Daedaleopsis confragosa - Rötende Tramete
  44. Datronia mollis - Großporige Datronie (an Buchenast)
  45. Diatrype disciformis - Buchen-Eckenscheibchen
  46. Diatrype stigma - Flächiges Eckenscheibchen
  47. Diatrypella favacea - Birken-Eckenscheibchen
  48. Diatrypella quercina - Eichen-Eckenscheibchen
  49. Eutypa flavovirens - Gelbgrüner Krustenkugelpilz
  50. Fistulina hepatica - Ochsenzunge, auch Leberreischling genannt
  51. Flammulaster carpophilus - Buchenwald-Flockenschüppling
  52. Fomitopsis pinicola - Rotrandiger Baumschwamm (oft mit wasserklaren Guttationstropfen, siehe Fotoalbum Tour 5: Pilze an Holz)
  53. Fuligo septica - Gelbe Lohblüte
  54. Ganoderma applanatum - Flacher Lackporling
  55. Gomphidius rutilus - Kupferroter Gelbfuß (bei Kiefer)
  56. Gymnopus confluens - Knopfstieliger Rübling
  57. Gymnopus dryophilus - Waldfreund-Rübling
  58. Gymnopus fusipes - Spindeliger Rübling (am Fuß lebender Eichen)
  59. Gymnopus peronatus - Brennender Rübling (in der Laubstreu; Geschmack brennend scharf)
  60. Hebeloma crustuliniforme - Tonblasser Fälbling (sehr häufiger Herbstpilz, vielfach an Wegrändern gefunden, auch im Gras am Straßenrand; Geruch nach Rettich; giftig)
  61. Heterobasidion annosum - Wurzelschwamm
  62. Hydnum repandum - Semmelstoppelpilz
  63. Hydropus subalpinus - Buchenwald-Wasserfuß
  64. Hygrocybe miniata - Mennigroter Saftling (sehr kleine Art und eine der wenigen, die auch in mooseichen Wäldern gefunden werden kann)
  65. Hygrophoropsis aurantiaca - Falscher Pfifferling (auch ein Vorbote der beginnenden Herbstsaison)
  66. Hymenochaete rubiginosa - Umberbraune Borstenscheibe (seitlich an Eichentumpf)
  67. Hypholoma fasciculare - Grünblättriger Schwefelkopf
  68. Hypholoma lateritium - Ziegelroter Schwefelkopf
  69. Hypoxylon cohaerens - Zusammengedrängte Kohlenbeere
  70. Hypoxylon fragiforme - Rötliche Kohlenbeere (mehr >>>)
  71. Hypoxylon multiforme - Vielgestaltige Kohlenbeere
  72. Inocybe rimosa - Kegeliger Risspilz (sowohl am Straßenrand als auch an Waldwegrändern)
  73. Incrucipulum ciliare - Weißes Eichenblattbecherchen
  74. Isaria umbrina - Parasitischer Fadenpilz (auf Eutypa flavovirens; >>>)
  75. Junghuhnia nitida - Schönfarbiger Resupinatporling (auf der Unterseite eines Buchenstes; siehe auch Fotoalbum Tour 5: Pilze an Holz)
  76. Laccaria amethystina - Violetter Lacktrichterling
  77. Laccaria laccata - Rötlicher Lacktrichterling
  78. Laccaria proxima - Braunroter Lacktrichterling
  79. Lactarius blennius - Graugrüner Milchling (bei Buchen)
  80. Lactarius obscuratus - Erlen-Milchling (die kleinste bei uns heimische Milchlingsart, Mykorrhizapertner der Erle)
  81. Lactarius pyrogalus - Gebänderter Hainbuchen-Milchling
  82. Lactarius quietus - Eichen-Milchling
  83. Lactarius subdulcis - Süßlicher Milchling (bei Buchen)
  84. Lasiosphaeria hirsuta - Striegeliger Kohlenkugelpilz
  85. Leccinum pseudoscabrum (Syn.: L. carpini) - Hainbuchen-Raufuß
  86. Leccinum scabrum - Birkenpilz
  87. Leccinum scabrum var. niveum - Weißer Birkenpilz
  88. Leotia lubrica - Gemeines Gallertkäppchen (auch wenn der Namenszusatz "gemein" eine häufige Pilzart suggeriert, ist das Gallertkäppchen keineswegs oft und jedes Jahr zu finden, im RM-Gebiet schon gar nicht)
  89. Lepiota cristata - Stink-Schirmling (einer von vielen kleinen Schirmlingsarten, von denen die meisten giftig sind, z. T. sogar tödlich; mit den beliebten Riesenschirmlingen nicht näher verwandt)
  90. Leucoscypha leucotricha - Weißhaariger Borstenbecherling
  91. Lycogala epidendrum - Blutmilchpilz
  92. Lycoperdon echinatum - Igelstäubling
  93. Lycoperdon perlatum - Flaschenstäubling
  94. Lyophyllum decastes - Büschelrasling (am Wegrand; für alle, die ihn sicher kennen, ein hervorragender Speisepilz)
  95. Macrolepiota mastoidea - Warzen-Riesenschirmling
  96. Macrolepiota procera - Großer Riesenschirmling (einige wunderschöne Exemplare, inzwischen gebraten und verdaut)
  97. Macrolepiota rhacodes - Safran-Riesenschirmling
  98. Marasmiellus vaillantii - Matter Zwergschirmling
  99. Marasmius bulliardii - Käsepilzchen (auf Blattadern und -stielen von Laub)
  100. Marasmius oreades - Nelkenschwindling (am grasigen Straßenrand; guter Speisepilz mit Bittermandelgeruch, jedoch sollten Pilze nahe viel befahrener Straßen wegen verstärkter Schadstoffaufnahme nicht gesammelt werden)
  101. Marasmius rotula - Halsbandschwindling (auf dünnen Laubholzästchen; die weißlichen Hütchen sehen aus wie kleine Fallschirme)
  102. Megacollybia platyphylla - Breitblatt (sehr häufiger, auf morschem oder vergrabenem Holz wachsend, kein Speisepilz: Kennzeichen: ein Pilz wie Haut und Knochen)
  103. Meruliopsis corium - Gemeiner Lederfältling (an Buchenästchen)
  104. Mutinus caninus - Hundsrute (ein Stinkmorchel-Verwandter)
  105. Mycena galericulata - Rosablättriger Helmling (auf Holz wachsend; trotz des Namens hat er nur selten oder erst im Alter rosafarbene Lamellen)
  106. Mycena haematopus - Großer Bluthelmling (gesellig an Laubholz, mehrmals gefunden)
  107. Mycena inclinata - Buntstieliger Helmling (an Laubholzast, vermutlich Erle)
  108. Mycena leptocephala - Grauer Nitrathelmling
  109. Mycena pelianthina - Schwarzgezähnelter Helmling (Geruch nach Rettich)
  110. Mycena pura - Rettich-Helmling
  111. Mycena stipata - Büscheliger Nitrathelmling (an bemoostem Fichtenstumpf)
  112. Mycena stylobates - Postament-Helmling
  113. Oligoporus caesius - Blauender Saftporling (an totem Fichtenstamm)
  114. Oligoporus stypticus - Bitterer Saftporling (an totem Fichtenstamm)
  115. Oligoporus ptychogaster - Weißer Polsterpilz (an morschem Nadelholz)
  116. Orbilia aprilis - April-Knopfbecherchen (trotz des Namens fast ganzjährig zu finden)
  117. Oudemansiella mucida - Beringter Schleimrübling (an einem über den Hainbach gestürzten Buchenstamm in der Initialphase)
  118. Paxillus filamentosus - Erlenkrempling
  119. Paxillus involutus - Kahler Krempling (in der Laubstreu, aber auch mehrfach auf morschem Holz, siehe Foto oben; giftig)
  120. Pelloporus triqueter - Dreieckiger Filzporling (auf einem Kiefernstumpf)
  121. Peniophora quercina - Eichen-Zystidenrindenpilz
  122. Phaeolus spadiceus - Kiefern-Braunporling
  123. Phallus impudicus - Stinkmorchel (ist uns vor allem als Hexenei begegnet)
  124. Piptoporus betulinus - Birkenporling (100%-ig wirtstreuer Baumpilz; siehe Fotoalbum Tour 5: Pilze an Holz)
  125. Pleurotus dryinus - Rillstieliger Seitling (an Eichenstumpf; ein wegen seiner Zähigkeit ungenießbarer Verwandter des Austernseitlings)
  126. Pleurotus cf. ostreatus - Austernseitling (fast weiße Form des Austernseitlings? - Dieser im RM-Gebiet häufige, meist büschelig auf berindeten Buchenstämmen wachsende Pilz wurde in früheren Fundlisten mit dem "Kampfnamen" P. pulmonarius aufgeführt, da seine genaue Zugehörigkeit nicht geklärt werden konnte. Inzwischen hat es sich gezeigt, dass er wohl besser zu P. ostreatus passt. Seine Essbarkeit stand und steht jedoch außer Frage: guter Speisepilz, wenn man ihn zuverlässig erkennt)
  127. Plicatura crispa - Buchen-Adernzähling
  128. Pluteus cervinus - Rehbrauner Dachpilz
  129. Polyporus squamosus - Schuppiger Porling (essbar; siehe Küchentest in Fundliste 09.08.2009)
  130. Polyporus tuberaster - Sklerotien-Porling (essbar; siehe Küchentest in Fundliste 09.08.2009)
  131. Polyporus varius - Löwengelber Porling (an Laubholzästchen, ungenießbar)
  132. Psathyrella candolleana - Behangener Faserling (für Kenner ein ausgezeichneter Suppenpilz)
  133. Pseudohydnum gelatinosum - Zitterzahn, Eispilz (an morschem Kiefernholz)
  134. Psilocistella conincola (an Fichtenzapfen; kein deutscher Name bekannt; leg./det. Hermine Lotz-Winter)
  135. Rhodocollybia maculata - Gefleckter Rübling
  136. Rickenella fibula - Orangeroter Heftelnabeling (in Moos und auf bemoostem Holz)
  137. Rickenella swartzii - Blaustieliger Heftelnabeling (in Moos)
  138. Russula amara - Buckeltäubling (bei Kiefern; essbar; siehe auch Fotoalbum und den Artikel Gibt es bittere Täublinge?)
  139. Russula atropurpurea - Purpurschwarzer Täubling (bei Eichen)
  140. Russula badia - Zedernholz-Täubling (sehr scharfe Täublingsart, Schärfe erst mit Zeitverzögerung spürbar)
  141. Russula cyanoxantha - Frauentäubling (sehr guter Speisepilz; zuverlässiges Erkennungsmerkmal: seine Lamellen splittern nicht, sie sind biegsam)
  142. Russula delica - Gemeiner Weiß-Täubling
  143. Russula densifolia - Dichtblättriger Schwärztäubling
  144. Russula emetica var. betularum - Birken-Speitäubling (sehr scharf, verursacht heftige Magen- Darmstörungen)
  145. Russula fragilis - Wechselfarbiger Speitäubling (wie alle Speitäublinge sehr scharf, verursacht Magen- Darmstörungen)
  146. Russula mairei - Buchen-Speitäubling (siehe oben; wir hatten bei dieser Exkursion also drei verschiedene Speitäublingsarten in der Hand)
  147. Russula nigricans - Dichtblättriger Schwärztäubling (zweithäufigste Täublingsart der Exkursion; an den entfernt stehenden, dicklichen Lamellen gut zu erkennen; >>>)
  148. Russula ochroleuca - Ockertäubling (nicht nur hier und bei dieser Wanderung sondern in ganz Mitteleuropa der mit Abstand häufigste Täubling)
  149. Russula solaris - Sonnentäubling (bei Buchen, sehr scharf)
  150. Russula vesca - Speisetäubling (an der meist etwas zu kurz geratenen Huthaut zu erkennen; guter Speisepilz)
  151. Russula violeipes - Violettstieliger Brätlingstäubling (da die Violetttöne am Stiel fehlen können, nicht immer leicht zu erkennen)
  152. Schizopora paradoxa - Veränderlicher Spaltporling
  153. Schizophyllum commune - Spaltblättling (an Buche; >>>)
  154. Scleroderma citrinum - Dickschaliger Kartoffelbovist
  155. Scutellinia umbrarum - Orangeroter Schildborstling
  156. Serpila himantioides - Wilder Hausschwamm
  157. Simocybe sumtuosa - Üppiger Olivschnitzling
  158. Sparassis crispa - Krause Glucke
  159. Steccherinum ochraceum - Ockerrötlicher Resupinatporling
  160. Stereum hirsutum - Striegeliger Schichtpilz (vor allem an Eiche gefunden)
  161. Sterem subtomentosum - Samtiger Schichtpilz
  162. Suillus grevillei - Goldröhrling (eine einzige Lärche, und schon war er da!)
  163. Suillus variegatus - Sandröhrling (massenhaft gefunden; siehe oben)
  164. Trametes gibbosa - Buckeltramete (an Buchenstämmen und -stümpfen)
  165. Trametes versicolor - Schmetterlingstramete
  166. Tricholomoipsis rutilans - Purpurfilziger Holzritterling (an Kiefer; mehr >>>)
  167. Tubaria conspersa - Flockiger Trompetenschnitzling
  168. Xerocomus badius - Maronenröhrling (wenn ich richtig mitgezählt habe, nur ein Exmplar)
  169. Xerocomus chrysenteron - Rotfußröhrling
  170. Xerula radicata - Grubiger Schleimrübling
  171. Xylaria carpophila - Buchenfruchtschalen-Holzkeule
  172. Xylaria hypoxylon - Geweihförmige Holzkeule (an Buche; >>>)
  173. Xylaria polymorpha - Vielgestaltige Holzkeule