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Boletus appendiculatus Schaeff.

Anhängselröhrling

RL=1 V=9 - Zwei Funde: 28.08.2001 MTB 5816.4.3 Waldrand in Hofheim-Lorsbach unter Buche, Eiche, Hainbuche 02.09.2001 MTB 5915.1.2 Wiebaden Unter den Eichen Begleitbaum hier: Eiche - Exs. und Belegfoto Th. Lehr


Der Anhängselröhrling ist ein gutes Beispiel für einen Pilz, der nicht zuletzt deswegen als relativ selten gilt, weil er zu Zeiten wächst, in denen man lieber im Schwimmbad als im Wald ist. Nach längerer trocken-heißer Phase fanden sich Ende August auf einem kleinen Areal mehr als 20 Fk im knochentrockenen Laub. Obwohl der Anhängselröhrling oft keine sehr markanten Merkmale besitzt, gelingt die Bestimmung recht gut. Entscheidend sind die gelben, auf Druck blauenden Poren, der genetzte Stiel (Manchmal nur im obersten Stielbereich), das milde Fleisch, der braune Hut ohne Rottöne, der meist wurzelnde Stiel und das meist leicht blauende Fleisch.

Im montanen Nadelwald muss man entsprechende Funde mit Boletus subappendiculatus vergleichen, der sich kaum unterscheidet und vielfach nur als Form des gewöhnlichen Anhängselröhrlings angesehen wird. (Aug. 2007, Thomas Lehr)